Weitere Schnittstellen-Funktionen/Allgemein

Aufbewahrung/Interne Löschroutinen

Standardmäßig werden innerhalb der Produkte für den einmaligen Zugriff die Finanzinformation 30 Tage nach der Erhebung gelöscht.

Folgende Daten werden zu Abrechnungszwecken gemäß der gesetzlichen Fristen gespeichert: Name, Bankverbindung, Betrag und Verwendungszweck

Testbank

Während der Test- bzw. Integrationsphase kann unsere Testbank genutzt werden. Im Testmodus können keine Aktionen mit echten Bankverbindungen durchgeführt werden.

Mit Hilfe der Testbank kann das Verhalten des Systems während der Nutzung simuliert werden. Weitere Details hierzu, u.a. die zur Verfügung stehenden Bankverbindungen, Konten können der Schnittstellenbeschreibung entnommen werden.  

Webhooks (optional)

Sofern ein erfolgreiche Anlage einer Transaktion, über die entsprechende Schnittstelle, innerhalb des jeweiligen Händler-Accounts stattfindet, wird dieses Event per Webhook übertragen. Hierzu kann die notwendigen URL über das Händlerportal verwaltet werden oder beim initialen Schnittstellenaufruf übergeben werden. Weitere Details bezüglich der übermittelten Informationen und Signatur können ebenfalls der Schnittstellendokumentation entnommen werden.

Security-Checks (optional)

Um das Zahlungsausfallrisiko des Anbieters zu verringern können folgende Security Checks optional verwendet und entsprechend individuell konfiguriert werden:

  • maximaler Betrag je Transaktion
  • maximale Anzahl Transaktionen innerhalb definierter Periode (kundenspezifisch)
  • maximale Transaktionsvolumen innerhalb definierter Periode (kundenspezifisch)
  • Überprüfung Kontostand
  • Prüfung vorgemerkter Umsätze
  • Pfändungskontrolle durchführen
  • Überprüfung von Rückbuchungen
  • Überprüfung von ausstehenden Zahlungen
  • Überprüfung geringer Umsatzaktivität
  • IBAN-Blacklists/Whitelists
  • 30 Tage Check - wurde innnerhalb der letzten 30 Tage eine Zahlung ausgeführt und ist diese auf dem Kontoauszug verbucht. 

Sobald eine oder mehrere Security-Checks negativ verlaufen wird die Transaktion abgelehnt.

Sender (optional)

Durch Übergabe des Namens des Absenders oder einer Absender-IBAN im Rahmen der initialen Anlage einer Zahlung wird plausibilisiert dass nur Zahlungen über diesen Kontoinhaber und/oder diese IBAN eingeleitet werden dürfen.

Metadaten (optional)

Im Rahmen des initialen Aufrufs können zusätzliche Informationen übergeben werden, die dann zu dieser Transaktion weiter durch den Prozess geroutet werden und mit dem Ergebnis zusammen abgelegt werden und über die Schnittstelle bzw. das Händlerportal abgefragt werden können. Weitere Details können ebenfalls der Schnittstellendokumentation entnommen werden.

Angepasstes Zahlformular (optional)

Das Zahlformular kann über das Händlerportal individualisiert werden. Weitere Details zum Funktionsumfang siehe Kapitel Händlerportal im weiteren Verlauf des Dokuments. Das angepasste Zahlformular kann dann sowohl im Rahmen des Produktes payform als auch paycode verwendet werden. Die Ansteuerung der angepassten Zahlformulare erfolgt bei beiden Produkten im Rahmen des initialen Schnittstellenaufrufs. Es kann immer auch ein eigenes Default-Zahlformular hinterlegt werden oder das Onlineüberweisen-Standard-Zahlformular verwendet werden. Weitere Details zur Verwendung können der Schnittstellendokumentation entnommen werden.

Kontoabgleich (optional)

Das über das Händlerportal zu hinterlegende Händler-Empfangskonto kann für den den Zahlungseingangsabgleich (automatisch oder manuell) freigegeben. Dies bedeutet, dass die Zahlungseingänge auf diesem Konto zyklisch oder nach Aufforderung gegen die offenen Zahlungseingänge abgeglichen werden. Jede Transaktion kann einen entsprechenden Status gesetzt bekommen, der aussagt, ob die Zahlung tatsächlich auf dem Konto des Anbieters eingegangen ist oder noch nicht. Denn es kann vorkommen das Zahlungen erfolgreich eingeleitet wurden, aber durch die Bank nicht ausgeführt werden.